Wir sind zu siebt! Ein Wunsch geht in Erfüllung.

Wir durften im vergangenen Jahr, trotz allen Corona bedingten Einschränkungen viel Gutes erfahren. Dass unser Weg von Gott gesegnet wurde, haben wir immer wieder gemerkt und sind sehr dankbar dafür.


Silvester 2020/21 feierten wir noch zu sechst. Doch es hat sich bereits etwas angebahnt... Dadurch, dass alle Flüge nach Madagaskar gestrichen wurden, haben wir unseren Ausreisetermin ebenfalls auf (vorerst) Ende März verlegen müssen. Stefan lernt seit Jahresbeginn online mit einer Lehrerin aus Frankreich live per Video französisch, da dies die Amtssprache in Madagaskar ist. Ab Ende Februar wollen wir beide, Stefan und Nela, mit dem madagassisch Unterricht starten. Dies war eigentlich erst in Madagaskar selbst geplant, aber wir wollen die Zeit in Deutschland sinnvoll nutzen und sind daher bereits bei der Kontaktmission (zum Teil) angestellt.

Nela kümmert sich um das Homeschooling der Kinder. Besonders Jaro genießt es sehr.



Doch ein tiefer Wunsch, den Nela seit Jahren hat, ließ sie nicht mehr los. Nela wartet schon sehr lange auf einen Hund, den ich, Stefan, aus rationalen und nachvollziehbaren Gründen ;-) immer wieder blockiert habe. Da wir in Madagaskar sowieso einen Wachhund für unsere Unterkunft benötigen, haben wir uns dazu entschieden, einen Malinois zu kaufen. Ein belgischer Schäferhund, welche als intelligent und sportlich gelten und speziell für den Schutzdienst gezüchtet wurden.

Wie es der Zufall so will - oder ist es ein Zeichen von Gott gewesen? - haben wir vom einen auf den anderen Tag eine Zusage einer nahe gelegenen Hundedienstschule erhalten. Man muss dazu sagen, dass gerade in der Coronazeit, wo viele Menschen zu Hause sind, sich einen Hund zulegen. Die Nachfrage am Markt ist in den letzten Monaten sehr stark gestiegen, das Angebot dagegen blieb stabil. Es ist also nicht leicht, an einen Hundewelpen zu kommen und die Liste der Vorbestellungen der Hundezüchter sind lang. Zu unserem Hund Phoebe (engl. "Fibi" gesprochen) kamen wir daher eher spontan und wir konnten sie nach einem Anruf bei der Hundedienstschule am nächsten Tag kennen lernen und sofort abholen.



Besonders Nela kümmert sich um unser neues Familienmitglied. Auch ich, Stefan, freunde mich mit der Kleinen an. Es gibt für uns als Hundehalter und für unsere Phoebe viel zu lernen, damit sie später sowohl Familienhund, als auch Wachhund sein kann. Es ist fast wie mit einem neuen Kleinkind. Das Gute ist, dass wir durch den Lockdown fast nur zu Hause sind und uns intensiv der Erziehung widmen können.

Wir nutzen die kommenden Wochen also weiter für unsere Vorbereitungen und freuen uns darauf, wenn es im Frühling nach Madagaskar gehen kann!


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